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Rezensionen

An dieser Stelle möchten wir Rezensionen veröffentlichen, die aus den verschiedensten Personenkreisen kommen können.

 

Buchrezension "Wir können alles verlieren oder gewinnen " von Seita Parkkola, erschienen im Beltz&Gelberg Verlag, ISBN 978-3407744227 , Preis 8,95 €

Leon, 12 Jahre, Lahntalschule

 

Es ist ein Buch, in dem es um das Spiel "Galgenmännchen" geht. Es ist aber nicht das gewöhliche Spiel mit Buchstaben, sondern mit besonderen und komischen Strafen. Taifun kommt an eine neue Schule, die heißt „Haus der Möglichkeiten“. Die erste Strafe, die er bekommt ist seltsam: Eine Freundin. Dann werden seine Eltern entführt. In einer verlassenen Fabrik trifft er India, die ihm hilft im Kampf gegen „das Haus der Möglichkeiten.“

Ich finde das Buch sehr spannend, weil es einen irgendwie in einen hineinversetzt. In diesem Buch gibt es auch viele Emotionen, die mich sehr berührt haben. Der spannendste Teil, war die Entführung der Eltern und die Ereignisse in der Fabrik. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

 


Buchrezension "Die Tyrannei des Schmetterlings" von Frank Schätzing, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch unter der ISBN 978-3462050844 , Preis 26,00€

Gelesen und empfohlen von Lothar Reitz, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Schul- und Gemeindebücherei Hüttenberg in der Schwingbachschule

»Die Tyrannei des Schmetterlings« - Frank Schätzings atemberaubender neuer Thriller über eines der brisantesten Themen unserer Zeit: künstliche Intelligenz.
Kalifornien, Sierra Nevada. Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräber-region Sierra in Kaliforniens Bergwelt, hat mit Klein-delikten, illegalem Drogen-anbau und steter Personal-knappheit zu kämpfen. Doch der Einsatz an diesem Morgen ändert alles. Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. Unfall? Mord? Die Ermittlungen führen Luther zu einer Forschungsanlage, einsam gelegen im Hochgebirge und betrieben von der mächtigen Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern des zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley. Zusammen mit Deputy Sheriff Ruth Underwood gerät Luther bei den Ermittlungen in den Sog aberwitziger Ereignisse und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln. Die Zeit selbst gerät aus den Fugen. Das Geheimnis im Berg führt ihn an die Grenzen des Vorstellbaren – und darüber hinaus.

Ein trotz aller bisher gelesenen Kritiken fantastischer Roman um den Allmachts-Glauben der Computerbosse und ihrer Nerds. Er veranschaulich dem Leser die Bedeutung des Satzes „die Erfindung des wirklich intelligenten Computers ist die letzte, die die Menschheit je machen wird“.
Ich kanns nur weiterempfehlen! Nicht unbedingt was für den Nachttisch, man sollte sich Zeit nehmen und bewußt lesen.

Autoreninfo

Seit seinem Ökothriller „Der Schwarm“ gilt der 1957 geborene Kölner als einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Zuvor war Frank Schätzing in der Werbebranche tätig, außerdem produzierte er Musik. Seit den 1990er-Jahren konzentrierte er sich aber zunehmend auf die Schriftstellerei. Zunächst veröffentlichte er 1995 „Tod und Teufel“, der Roman spielt im Köln des Jahres 1260. Weitere Bücher folgten, der erste Bestseller gelang Schätzing im Jahr 2000 mit dem Politthriller „Lautlos“. 2009 erschien „Limit“, ein weiterer Zukunftsthriller, in dem es diesmal nicht hinab ins Meer, sondern hinauf auf den Mond geht.

In der Schul- und Gemeinde-Mediothek sind mehrere Werk des Autors als Buch wie als Hörbuch verfügbar. Im Onleihe-Verbund Hessen sind mehrere Titel des Autors als eBook ausleihbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Sie finden uns auf der Rückseite der Gesamtschule Schwingbach. Parkmöglichkeiten an der Sporthalle Rechtenbach.

 

Buchrezension "Der leere Thron" von Bernhard Cornwell, erschienen bei RoRoRo unter der ISBN 978-3499270543 , Preis 10,99€

Gelesen und empfohlen von Lothar Reitz, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Schul- und Gemeindebücherei Hüttenberg in der Schwingbachschule

Auf Æthelreds Thron ruhte ein kunstvoll verzierter Helm. In früheren Zeiten trugen Könige keine Krone, immer nur den Helm. Wem war er nun bestimmt?
In langen Kämpfen haben die vereinten Heere der Angelsachsen die Dänen zurückgedrängt. Doch die tödliche Gefahr aus dem Norden hängt weiter über den englischen König-reichen. Und nun liegt Æthelred, Herrscher von Mercien, im Sterben. Wie soll sein Land die Unabhängigkeit vom benachbarten Wessex wahren? Im Kampf um die Nachfolge hält der Krieger Uhtred treu zu Æthelflæd, seiner Herrin und heimlichen Geliebten, Æthelreds Weib. Aber werden die führenden Männer des Reiches eine Frau auf dem mercischen Thron akzeptieren – und sei sie noch so halsstarrig und so tapfer wie diese?

Meine Meinung

Gut zu lesen und gut gemacht. Der zurzeit achte Band der Reihe. Wirklich vergleichbar mit ‘Game of Thrones‘ aber Jahrhunderte früher, und keine auch nur kleine Ähnlichkeit.

Autoreninfo

Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als «Head of Current Affairs» in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither überwiegend in den USA. Weil er dort keine Arbeitserlaubnis bekam, verwirklichte er seinen lang gehegten Wunsch, Bücher zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt; Gesamtauflage: Mehr als 20 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem «Order of the British Empire» aus.

In der Schul- und Gemeinde-Mediothek sind mehrere Werke des Autors als Buch verfügbar. Im Onleihe-Verbund IMENS ist ein Teil der Reihe als Hörbuch ausleihbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Sie finden uns auf der Rückseite der Gesamtschule Schwingbach. Parkmöglichkeiten an der Sporthalle.

 

Buchrezension "Mutterland" von Paul Theroux, erschienen im Hoffmann und Campe Verlag unter der ISBN 978-3-455-002-90-4 , Preis 28,00 €

Gelesen und empfohlen von Paula Hoepfel, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Mediothek Hüttenberg

Ein großer amerikanischer Familienroman – tragisch, fesselnd und urkomisch

Alle in Cape Cod halten Mutter für eine wundervolle Frau: fleißig, fromm, genügsam. Alle außer ihrem Ehemann und ihren sieben Kindern. Nach dem Tod des Vaters kehrt der Erzähler in die Stadt zurück, in der er aufgewachsen ist und in der der größte Teil seiner Geschwister und seine Mutter leben. Die Mutter, eine launische und manipulative Matriarchin, die ihr Reich, das wortwörtliche Mutterland, unumschränkt und willkürlich beherrscht, versteht es meisterhaft, ihre erwachsenen Kinder gegeneinander auszuspielen. In diversen Rückblenden lässt der Ich-Erzähler seinen von der Mutter mit virtuosen Mitteln dominierten Familienverband aufmarschieren und beleuchtet die familiäre Dynamik, die einzelnen Charaktere und beschreibt seine Mutter so: „In ihren Widersprüchlichkeiten, ihren Launen, ihrer Ungerechtigkeit, ihrer Illoyalität und ihrer Willkür war sie zu jedem von uns anders. Jeder musste mit seiner eigenen Version von ihr klarkommen, jeder hatte eine andere Mutter oder übersetzte sie in sein ganz eigenes Idiom.“

Meine Beurteilung:

Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen. Der Autor versteht es meisterhaft, ein sehr defizitäres und bedürftiges Familienszenario abzubilden. Diese Mutterfigur, so wie sie ihm begegnet ist bzw. wie sie von ihm interpretiert wurde, sucht schon ihresgleichen. Man möchte sie fast bewundern, ob ihrer Raffinesse und ihres Einfühlungsvermögens, die es ihr ermöglichen, alle nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, wenn ihr Verhalten nicht so abstoßend wäre.

Diese Familie kann nicht miteinander, aber auch nicht ganz ohne einander. Es ist ganz erstaunlich, wie die Geschwister, die ja den größten Teil ihrer Zeit in ihrem eigenen Leben mit Partnern und Kindern verbringen, sofort in ihre Kinderrolle zurückfallen, wenn sie mit der Mutter oder dem Rest der Kernfamilie zu tun haben. In ihrem Miteinander sind sie nie erwachsen geworden und benehmen sich auch entsprechend, wobei die Mutter diesen Umstand befeuert und geschickt für ihre Zwecke ausnutzt.

Der Ich-Erzähler ist dabei in der Lage, seine eigenen Verhaltensmuster und die der anderen mit etwas Abstand kritisch zu reflektieren und ist sich seiner kindlich/kindischen Rolle auch bewusst, aber es gelingt ihm nicht, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Diese Familiengeschichte ist eine schönes Beispiel dafür, dass man erst dann erwachsen ist, wenn man den eigenen Eltern verziehen und gelernt hat, nicht darauf zu warten, dass sich die anderen ändern, sondern das eigene Verhalten ändert.

 

Buchrezension "Der Motorradbulle auf Hetzjagd am Sellajoch" von Frank Marx, erschienen im Highlights Verlag unter der ISBN 978-3-933385-83-3 , Preis 11,90€

Lothar Reitz, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Schul- und Gemeindebücherei Hüttenberg in der Schwingbachschule

Motorrad-Fans aufgepasst!

Eigentlich wollte Kripo-Kommissar Axel Schröder aus Köln mit seinem Freund Paul einfach nur einen tollen Motorrad-urlaub in den Dolomiten verbringen. Doch Paul, der zu Hause in Köln bei der Motorradpolizei Streife fährt, verschwindet gleich am Morgen der ersten Tour auf unerklärliche Weise. Niemand weiß etwas, niemand hat etwas gesehen. Zusammen mit dem italienischen Motorradpolizisten Luigi nimmt Schröder die Spur auf und stößt bald auf einen Sumpf aus gestohlenen Motorrädern und organisierter Kriminalität. Eine dramatische Verfolgungsjagd führt Schröder und Luigi über das in Motorradkreisen legendäre Sellajoch und bringt sie dem Vermissten Kilometer um Kilometer näher. Der vierte Band in der erfolgreichen Reihe um Kripo-Kommissar Axel Schröder.

Spannend und gut lesbar. Eine interessante Variante der Verknüpfung von Motorrad-Reisebericht und Landschafts-beschreibung mit einem Krimi. Als Motorradfahrer bekommt man direkt das große Kribbeln in der rechten Hand. Auch wenn ich so eine Querfeldein-Bergausflug mit Sicherheit nicht mitmachen würde. Das perfekte Geschenk für jeden Krimi lesenden Motorradfahrer.

Frank Marx ist ein dort geborener und fest verwurzelter Kölner. Sein Leben dreht sich schon immer um Bücher und Motorräder. Und jetzt hat er seinen vierten eigenen Krimi abgeliefert.

In der Mediothek in der Schwingbachschule sind zwei Bände der Reihe verfügbar.

 

 

Buchrezension "Die Unglückseligen" von Thea Dorn, erschienen im Penguin Verlag von Randomhouse unter der ISBN 978-3-8135-0598-6, Preis 24,99 €

Lothar Reitz, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Schul- und Gemeindebücherei Hüttenberg in der Schwingbachschule

Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit. Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdigen, alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben - nach Deutschland. In ihrem ersten Roman seit "Die deutsche Seele" nimmt Thea Dorn uns mit in die Extreme moderner Biomedizin und zieht uns zugleich in die Untiefen einer romantischen Seele. "Die Unglückseligen" ist ein großes Lese- und Erkenntnisvergnügen, in dem sich die lange Tradition des Fauststoffes zeitgemäß spiegelt.

Thea Dorn ist ein sehr unterhaltsamer Roman gelungen, voller Witz, Esprit, Intelligenz und einer berückenden Sprache. Anspruchsvoll ist das Buch, aber eben auch ein außergewöhnliches Lesevergnügen. Herrlich z. B. die Szene, als der abgehalfterte Ritter mit seinen 240 Jahren auf dem Buckel nun Tüten im Supermarkt packt und genau hier auf Johanna Mawet, die Wissenschaftlerin, trifft. Es beginnt eine unglaubliche Geschichte, sprachlich virtuos, spritzig und voll mit hochaktuellen Themen…

Dieses Buch und andere der Autorin sind z.B. in der Mediothek der Gesamtschule Schwingbach verfügbar, sowie über den Onleiheverbund Hessen kostenfrei als eBuch für PC, Laptop und Tablet mit eReader ausleihbar.

 

Buchrezension „Fette Fische“ von Carl Hiaasen, erschienen bei Gulliver (Beltz) unter der ISBN 978-3407740076, Preis: 8,95€

Hannah D., 13 Jahre, Schülerin der Lahntalschule

Der Autor des Buches „Fette Fische“ ist Carl Hiaasen. Das Buch ist ein Kriminalroman, der für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet ist. Es geht um Umweltverbrecher und Umweltverschmutzung.

Paine Underwood, der Vater von Abbey und Noah, hat das Kasinoschiff von Dusty Muleman, die Coral Queen, versenkt. Er hat es getan, weil Dusty Muleman unbemerkt die Abwässer ins Hafenbecken statt in den Abwassertank gepumpt hat. Paine ist ein ziemlicher Umweltschützer und muss nun ins Gefängnis. Abbey und Noah haben einen Plan, wie sie Muleman doch noch überführen können. Außerdem taucht auch noch ein alter Mann auf, der der tote Grandpa Bobby sein soll.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es sehr spannend und abenteuerlich ist. Außerdem ist das Thema realistisch und aktuell, da Umweltverschmutzung  ein großes Problem ist. So konnte ich mir manche Sachen besser vorstellen. Ich empfehle das Buch an Jugendliche, die sich für die Umwelt interessieren.

 

 

 

Buchempfehlung "Das Küstengrab" von Eric Berg, erschienen bei Blanvalet unter der ISBN 978-3-7341-0218-9, Preis: 9,99€

Rosi Brandl, Mitarbeiterin der Schul- und Gemeindebücherei Hüttenberg in der Schwingbachschule

Eine abgelegene Insel. Eine verhängnisvolle Vergangenheit, die sie einholt. Eine verschworene Gemeinschaft.

Kurz nach der Wende hat Lea ihrer deutschen Heimat den Rücken zugekehrt und ist nach Argentinien ausgewandert. Im Mai 2013 kehrte sie zum ersten Mal nach 23 Jahren in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endete in einem schrecklichen Unglück: Bei einem schweren Autounfall kam ihre Schwester Sabina ums Leben. Lea selbst wurde schwer verletzt und leidet seit her an Amnesie. Vier Monate nach dem Unfall zieht es Lea wieder nach Poel - sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte, was sie dort getan hat und wie es zu dem rätselhaften Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an nichts erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen - doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfraunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht...

Dieser spannende Kriminalroman ist eine ausgezeichnete Lektüre für die kommenden Herbst- und Winterabende.

Eric Berg zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Seine Bücher "Das Nebelhaus" sowie "Die Schattenbucht" sind ebenfalls in der Mediothek vorhanden.

 

Buchrezension "Einzig" von Kathryn Evans, erschienen bei Fischerverlage unter der ISBN 978-3-7335-0297-3, Preis: 12,99€

von Sophia, 14 J. (Lahntalschule)

Im Thriller „Einzig“ von Kathryn Evans geht es im die 16 Jährige Teva, die so tut, als wäre sie ein ganz normales Mädchen. Das ist sie jedoch nicht, denn bei ihr zu Hause warten, neben ihrer Mutter, statt Geschwistern ein Dutzend jüngere Versionen ihrer selbst auf sie. Ein Jahr, hatte jede von ihnen ein ganz normales Leben. An jedem Geburtstag jedoch kommt eine neue Teva hervor, welche das nächste Jahr leben wird, um dann auch selbst für immer in ihrem jeweiligen Lebensjahr gefangen zu bleiben.Die sechzehnjährige Teva kann und möchte ihr Leben nicht aufgeben, um es Nummer 17 zu überlassen. Sie kämpft für ihr Leben, egal wie schwer es sein wird.

Der Grund, aus dem ich überhaupt erst zum Buch gegriffen habe, war vor allem die Grundidee. Meiner Meinung nach hört sich alles sehr vielversprechend an. Es wurde mit neuen Denkansätzen zum Thema Genmanipulation gearbeitet, von welchen man vorher noch nichts gelesen hat.

Tevas doch ziemlich kompliziertere Lage ist von der Autorin sehr gut und verständlich dargestellt. Man findet sich sehr schnell in die Geschichte ein und kann schon nach einigen Seiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jedoch leider nicht durch das typische „Thriller-Feeling“ , sondern vielmehr durch die aufkommenden Fragen, auf die man die Antworten erfahren muss: Was ist los mit Teva?, Wie kommt es zur Teilung ihres Körpers?, etc.

Die Hauptcharaktere sind gelungen und man kann sich teilweise gut mit ihnen identifizieren. Besonders Tevas beste Freundin Maddy wächst einem schnell an Herz. Leider wurde auf einige wichtige Nebencharaktere zu wenig eingegangen, was wohl auch daran liegt, dass Teva viel mit sich selbst beschäftigt ist und die Geschichte eben aus ihrer Sicht erzählt wird. Das hätte man eventuell vermeiden können, indem man noch eine zweite Sicht eingebaut hätte. Ich denke das wäre ohnehin noch etwas spannender geworden, da man sich während des Lesens viel gefragt hat, wie die Mitmenschen das ganze wohl sehen.

 

Buchrezension „Legend – Fallender Himmel“ von Marie Lu, erschienen im Loewe-Verlag unter der ISBN 978-3-7855-7394-5, Preis: 17,95€

von Sophia, 13 J. (Lahntalschule)

Der erste Teil der Legend - Trilogie ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden! Es ist eine großartige, spannende dystopische Geschichte.

Story: Day ist der meist gesuchte Verbrecher der Republik. Doch diese kann ihn nicht fassen, bis er bei einem Überfall auf ein Krankenhaus Metias tötet, den Bruder von June, dem Wunderkind der Republik. Diese macht nun höchstpersönlich Jagd auf ihn und ist erfolgreich. Undercover verbringt sie einige Zeit mit ihm in den Slums und lernt ihn besser kennen. Plötzlich weiß June nicht mehr was richtig und was falsch ist. Als sie ihn schließlich doch ausliefert, begeht sie einen schrecklichen Fehler…

Meinung: Ich persönlich finde besonders die Hauptcharaktere sehr gelungen. Day und June scheinen gerade anfangs so verschieden, haben komplett unterschiedliche Leben, Träume und Ideale und lernen sich unter besonderen Umständen kennen. Doch schnell merkt man, dass sie sich tief im Inneren sehr ähneln. Sie haben beide außergewöhnliche Fähigkeiten und sind anders als die meisten Jugendlichen in ihrem Alter, denn sie können etwas in der Welt bewegen.

Die Liebesgeschichte, um die es erst einmal zu gehen scheint, hält sich eher im Hintergrund. Man erfährt viel von den tieferen Beweggründen hinter den Facetten der Charaktere und lernt, Dinge auch mal mit anderen Augen zu betrachten.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von June und Day erzählt. So fiebert man für beide Seiten mit und merkt, wie aus diesen beiden Seiten mehr und mehr eine wird.

Auch an Stellen, die sich etwas zogen, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.