Samstag, 16. Dezember 2017
   
Medien Rezensionen
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Rezensionen

An dieser Stelle möchten wir Rezensionen veröffentlichen, die aus den verschiedensten Personenkreisen kommen können.

   

Buchrezension „Fette Fische“ von Carl Hiaasen, erschienen bei Gulliver (Beltz) unter der ISBN 978-3407740076, Preis: 8,95€

Hannah D., 13 Jahre, Schülerin der Lahntalschule

Der Autor des Buches „Fette Fische“ ist Carl Hiaasen. Das Buch ist ein Kriminalroman, der für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet ist. Es geht um Umweltverbrecher und Umweltverschmutzung.

Paine Underwood, der Vater von Abbey und Noah, hat das Kasinoschiff von Dusty Muleman, die Coral Queen, versenkt. Er hat es getan, weil Dusty Muleman unbemerkt die Abwässer ins Hafenbecken statt in den Abwassertank gepumpt hat. Paine ist ein ziemlicher Umweltschützer und muss nun ins Gefängnis. Abbey und Noah haben einen Plan, wie sie Muleman doch noch überführen können. Außerdem taucht auch noch ein alter Mann auf, der der tote Grandpa Bobby sein soll.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es sehr spannend und abenteuerlich ist. Außerdem ist das Thema realistisch und aktuell, da Umweltverschmutzung  ein großes Problem ist. So konnte ich mir manche Sachen besser vorstellen. Ich empfehle das Buch an Jugendliche, die sich für die Umwelt interessieren.

 

Buchempfehlung "Das Küstengrab" von Eric Berg, erschienen bei Blanvalet unter der ISBN 978-3-7341-0218-9, Preis: 9,99€

Rosi Brandl, Mitarbeiterin der Schul- und Gemeindebücherei Hüttenberg in der Schwingbachschule

Eine abgelegene Insel. Eine verhängnisvolle Vergangenheit, die sie einholt. Eine verschworene Gemeinschaft.

Kurz nach der Wende hat Lea ihrer deutschen Heimat den Rücken zugekehrt und ist nach Argentinien ausgewandert. Im Mai 2013 kehrte sie zum ersten Mal nach 23 Jahren in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endete in einem schrecklichen Unglück: Bei einem schweren Autounfall kam ihre Schwester Sabina ums Leben. Lea selbst wurde schwer verletzt und leidet seit her an Amnesie. Vier Monate nach dem Unfall zieht es Lea wieder nach Poel - sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte, was sie dort getan hat und wie es zu dem rätselhaften Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an nichts erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen - doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfraunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht...

Dieser spannende Kriminalroman ist eine ausgezeichnete Lektüre für die kommenden Herbst- und Winterabende.

Eric Berg zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Seine Bücher "Das Nebelhaus" sowie "Die Schattenbucht" sind ebenfalls in der Mediothek vorhanden.

 

Buchrezension "Einzig" von Kathryn Evans, erschienen bei Fischerverlage unter der ISBN 978-3-7335-0297-3, Preis: 12,99€

von Sophia, 14 J. (Lahntalschule)

Im Thriller „Einzig“ von Kathryn Evans geht es im die 16 Jährige Teva, die so tut, als wäre sie ein ganz normales Mädchen. Das ist sie jedoch nicht, denn bei ihr zu Hause warten, neben ihrer Mutter, statt Geschwistern ein Dutzend jüngere Versionen ihrer selbst auf sie. Ein Jahr, hatte jede von ihnen ein ganz normales Leben. An jedem Geburtstag jedoch kommt eine neue Teva hervor, welche das nächste Jahr leben wird, um dann auch selbst für immer in ihrem jeweiligen Lebensjahr gefangen zu bleiben.Die sechzehnjährige Teva kann und möchte ihr Leben nicht aufgeben, um es Nummer 17 zu überlassen. Sie kämpft für ihr Leben, egal wie schwer es sein wird.

Der Grund, aus dem ich überhaupt erst zum Buch gegriffen habe, war vor allem die Grundidee. Meiner Meinung nach hört sich alles sehr vielversprechend an. Es wurde mit neuen Denkansätzen zum Thema Genmanipulation gearbeitet, von welchen man vorher noch nichts gelesen hat.

Tevas doch ziemlich kompliziertere Lage ist von der Autorin sehr gut und verständlich dargestellt. Man findet sich sehr schnell in die Geschichte ein und kann schon nach einigen Seiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jedoch leider nicht durch das typische „Thriller-Feeling“ , sondern vielmehr durch die aufkommenden Fragen, auf die man die Antworten erfahren muss: Was ist los mit Teva?, Wie kommt es zur Teilung ihres Körpers?, etc.

Die Hauptcharaktere sind gelungen und man kann sich teilweise gut mit ihnen identifizieren. Besonders Tevas beste Freundin Maddy wächst einem schnell an Herz. Leider wurde auf einige wichtige Nebencharaktere zu wenig eingegangen, was wohl auch daran liegt, dass Teva viel mit sich selbst beschäftigt ist und die Geschichte eben aus ihrer Sicht erzählt wird. Das hätte man eventuell vermeiden können, indem man noch eine zweite Sicht eingebaut hätte. Ich denke das wäre ohnehin noch etwas spannender geworden, da man sich während des Lesens viel gefragt hat, wie die Mitmenschen das ganze wohl sehen.

 

Buchrezension „Legend – Fallender Himmel“ von Marie Lu, erschienen im Loewe-Verlag unter der ISBN 978-3-7855-7394-5, Preis: 17,95€

von Sophia, 13 J. (Lahntalschule)

 

Der erste Teil der Legend - Trilogie ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden! Es ist eine großartige, spannende dystopische Geschichte.

Story: Day ist der meist gesuchte Verbrecher der Republik. Doch diese kann ihn nicht fassen, bis er bei einem Überfall auf ein Krankenhaus Metias tötet, den Bruder von June, dem Wunderkind der Republik. Diese macht nun höchstpersönlich Jagd auf ihn und ist erfolgreich. Undercover verbringt sie einige Zeit mit ihm in den Slums und lernt ihn besser kennen. Plötzlich weiß June nicht mehr was richtig und was falsch ist. Als sie ihn schließlich doch ausliefert, begeht sie einen schrecklichen Fehler…

Meinung: Ich persönlich finde besonders die Hauptcharaktere sehr gelungen. Day und June scheinen gerade anfangs so verschieden, haben komplett unterschiedliche Leben, Träume und Ideale und lernen sich unter besonderen Umständen kennen. Doch schnell merkt man, dass sie sich tief im Inneren sehr ähneln. Sie haben beide außergewöhnliche Fähigkeiten und sind anders als die meisten Jugendlichen in ihrem Alter, denn sie können etwas in der Welt bewegen.

Die Liebesgeschichte, um die es erst einmal zu gehen scheint, hält sich eher im Hintergrund. Man erfährt viel von den tieferen Beweggründen hinter den Facetten der Charaktere und lernt, Dinge auch mal mit anderen Augen zu betrachten.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von June und Day erzählt. So fiebert man für beide Seiten mit und merkt, wie aus diesen beiden Seiten mehr und mehr eine wird.

Auch an Stellen, die sich etwas zogen, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

 

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